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Befehle wurden erlassen, dass solche
entlaufenen Kriegsgefangenen von jedermann festgenommen
und eingeliefert werden könnten. Die Zahlenangaben in
den Quellen und in der Literatur liegen zwischen 1.000
und 17.000 Personen.
Eine Lösung sah man darin, mit diesen
Personen das eigene Militär wieder aufzufüllen. Joseph
Hormayr verlangte für sie am 20. Juni 1809 1.000 Schuhe,
3.000 Hemden und Unterkleider, 1.500 Mäntel. Diese
Ausrüstung versuchte man, über einen Aufruf an die
Bevölkerung herbeizuschaffen. Gegen Ersatz sollten
Schuhe, Hemden, Unterbeinkleider und Mäntel, wie auch
Gewehre, Kavalliersättel und andere
Ausrüstungsgegenstände abgeliefert werden. Zusätzlich
wurden Verträge mit Innsbrucker und Bozner Firmen
geschlossen und ihnen als Gegenleistung Salz angewiesen.
Ellinor
Forster
Quellen und Literatur
- Hans von Voltelini, Forschungen und
Beiträge zur Geschichte des Tiroler Aufstandes im Jahre
1809, Gotha 1909.
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