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Zentrum für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung

 


 

 

Das ZEG versteht sich als Nahtstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Auf der Basis von wissenschaftlicher Forschung tritt es mit der Öffentlichkeit in Kontakt, um einerseits die Forschungsergebnisse auch außerhalb des universitären Bereichs zu vermitteln und andererseits die Öffentlichkeit in den Forschungsprozess einzubinden. Die räumliche und inhaltliche Nähe zum Institut für Geschichtswissenschaften und Ethnologie der Universität Innsbruck gewährleistet den Austausch in beide Richtungen.

Die Gründung des ZEG datiert auf das Jahr 2005. Aus der Nachlassschenkung von Generalmajor Viktor Schemfil bzw. seiner Tochter Dr. Edith Schemfil ging der „Forschungsunterstützungsverein Viktor und Dr. Edith Schemfil“ hervor, auf dessen Basis das ZEG ins Leben gerufen wurde.

 

 

Forschungsunterstützungsverein Viktor und Dr. Edith Schemfil (FUS)

Verein zur Förderung der historischen Forschung in Tirol

Karl-Innerebner-Straße 49
A-6020 Innsbruck

Telefon: +43/(0)512/507-4371

Fax: +43/(0)512/507-2945
 

 

 

Vorstand

o. Univ.-Prof.in Dr.in Brigitte Mazohl

ao. Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Gunda Barth-Scalmani

ao. Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Margret Friedrich

Ass.-Prof. Mag. Dr. Hermann Kuprian



Um den ersten Nachlass mit dem Schwerpunkt Erster Weltkrieg gruppierten sich bald weitere, die zeitlich ins 19. Jahrhundert zurückreichen und sich bis nach dem Zweiten Weltkrieg erstrecken. Diese Archivalien werden laufend aufgearbeitet und stehen für Recherchezwecke der Forschung wie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.
 

 


Erinnerungskultur
 
 
                            
Erinnerung an die Vergangenheit nimmt in jeder Gesellschaft eine wichtige Funktion ein, indem die Inszenierung von Erinnerung wesentlich zur Bildung von gegenwärtiger Identität beiträgt. Wie wird an vergangene Ereignisse erinnert, welche Denkmäler werden errichtet, welche Feiern abgehalten? Erinnerung meint aber mehr – es geht nicht nur um „große Ereignisse“, sondern auch um die Auseinandersetzung mit dem Alltagsleben vergangener Zeiten. Immer steht Erinnerung in aktuellem Zusammenhang mit der Gegenwart. Dieser Umgang mit Geschichte, Gedächtnis, Tradition und Erinnerung im Tiroler und angrenzenden Raum bildet eine der Säulen des ZEG.

 

 

 


Geschichtsforschung


Die Vor- und Nachlässe im ZEG stellen die Quellenbasis für Forschungsprojekte rund um die Lebenswelten des 19. und 20. Jahrhundert, um die Weltkriege und die Nachkriegszeiten dar. Durch die Edition von Tagebüchern und Briefwechsel sollen die Quellen zudem in wissenschaftlich-kritischer Form einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

 


 

 


Aufgabenbereiche


- Durchführung von wissenschaftlichen Projekten
- Sammlung und Erschließung von Nachlässen

- Wissenschaftliche Beratung von Ausstellungen, Museums- und Archivkonzepten
- Organisation von Tagungen und Workshops
- Vorträge und Führungen
- Betreuung der ArchivbenutzerInnen

 

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